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Dresdner Christstollen ® Lebendige Tradition

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Dresdner Christstollen ® – Lebendige Tradition

(Werbung) Der Dresdner Christstollen. Die Weihnachtszeit steht wie keine andere für gelebte Tradition und Genuss mit allen Sinnen. Damit untrennbar verbunden ist eine der bekanntesten sächsischen Köstlichkeiten: der Dresdner Christstollen ®. Das traditionelle Weihnachtsgebäck aus der sächsischen Landeshauptstadt überzeugt Genießer auf der ganzen Welt durch die einmalige Komposition erlesener Zutaten wie Rosinen, Butter, süße und bittere Mandeln, Orangeat und Zitronat. Diese bilden – neben Mehl, Milch und Hefe – die Hauptzutaten für den Dresdner Stollenteig.

Stollen geschnitten
Stollen geschnitten © Schutzverband Dresdner Stollen e. V. [Fotograf K. Grottker]
Laut Satzung des Schutzverbandes Dresdner Stollen e. V. müssen Original Dresdner Stollen® bezogen auf den Mehlanteil mindestens 50% Butter, 65% Sultaninen, Orangeat und Zitronat zu 20% sowie 15% süße und bittere Mandeln enthalten. Eine Zugabe von Margarine sowie künstliche Konservierungsstoffe und Aromen sind gemäß der Satzung nicht zulässig.

Der Dresdner Christstollen ® ist seit Jahrhunderten Teil der Kulturstadt Dresden. Ob Könige, Fürsten oder die Dresdner Bürger – zu allen Zeiten der Stadtgeschichte spielt auch das Dresdner Traditionsgebäck eine herausragende Rolle. Dresdner Kulturgeschichte ist also irgendwie auch Stollengeschichte.

Historie

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Dresdner Christstollen ® 1474 auf einer Rechnung des christlichen Bartolomai-Hospitals. Von weihnachtlichem Höchstgenuss war zu dieser Zeit aber noch nicht die Rede: Das mittelalterliche Fastengebäck bestand lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Ganz im Sinne des Verzichts erlaubte die katholische Kirche in ihrer Autorität weder Butter noch Milch. Da die Sachsen aber schon immer ein Genießervölkchen waren, baten Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht Papst Innozenz VIII, das Butter-Verbot aufzuheben. Der Heilige Vater gab diesem statt und sandte im Jahr 1491 den “Butterbrief“ in die Regentenstadt. Von da an durften die Stollenbäcker auch gehaltvollere Zutaten verwenden. Untrennbar verbunden ist der Dresdner Christstollen®, von den Dresdnern auch liebevoll Striezel genannt, mit dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt – dem Dresdner Striezelmarkt. Um 1500 wurden hier erstmals “Christbrote uff Weihnachten” an die Dresdner Bürger verkauft. Seinen Ruf als königliches Gebäck bekam der Dresdner Stollen ab 1560. Traditionell zum heiligen Fest übergaben die Dresdner Stollenbäcker ihrem Landesherrn ein oder zwei Weihnachtsstollen. In einem Zeremoniell wurde das 36 Pfund schwere Gebäck von acht Meistern und acht Gesellen durch die Stadt zum Schloss getragen.

Stollenanschnitt Dresdner Christstollen
Stollenanschnitt Dresdner Christstollen © Schutzverband Dresdner Stollen e. V. [Fotograf K. Grottker]
Auch der wohl bekannteste sächsische Kurfürst, August der Starke, bekannte sich als wahrer Stollen- Liebhaber. Von der Dresdner Bäckerzunft ließ er sich anlässlich des Zeithainer Lustlagers 1730 einen Riesenstollen backen.

In der heute bekannten Qualität wird der Dresdner Christstollen ® seit dem 20. Jahrhundert gebacken. Nur hochwertige, edle Rohstoffe und erlesene Zutaten werden verarbeitet. Um den Schutz der Tradition des Dresdner Christstollens® kümmert sich der Schutzverband Dresdner Stollen e.V. Seit Jahrzehnten ist der Dresdner Christstollen ® marken- und patentrechtlich geschützt.

Zur Kennzeichnung der Dresdner Stollen© vergibt der Schutzverband Dresdner Stollen e. V. ein Qualitätssiegel als Echtheitszertifikat. Nur Stollen aus dem Großraum Dresden, die in Handarbeit gefertigt werden und den hohen Qualitätsanforderungen entsprechen, erhalten das Siegel und dürfen den Namen Dresdner Christstollen ® tragen. Heute werden Dresdner Stollen von rund 130 Dresdner Bäckereien und Konditoreien hergestellt. Auch wenn die Grundrezeptur für den Stollen festgeschrieben ist, so hat doch jeder Bäcker sein Familienrezept, das meist von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Das ideale Stollengewicht beträgt vier Pfund. In dieser Größe entfalten sich die Aromen am besten. Nach dem Backen und vor dem ersten Anschnitt sollte der Stollen zwei bis vier Wochen in der aromaversiegelten Originalverpackung aus Karton oder Blech bei einer Raumtemperatur von unter 15 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent gelagert werden. Haltbar ist der Dresdner Christstollen ® mindestens sechs Wochen, meist auch länger. Überall auf der Welt hat der Dresdner Christstollen ® seine Fans. Per Post schicken viele Dresdner Bäcker und Konditoren ihre Stollen auf die weite Reise um den gesamten Globus.

www.dresdnerstollen.com
www.facebook.com/DresdnerStollencom

Bildmaterial und Texte © Schutzverband Dresdner Stollen e. V.

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