Konditorei

Konditor/in – der feine Teil der Backstube

Konditor/in – der feine Teil der Backstube

Neben dem Beruf Bäcker/in wird auch in fast jeder Backstube der Beruf Konditor/in benötigt. Beide Berufe habe eine Ausbildungszeit von 3 Jahren und sind sich sehr ähnlich. Der Unterschied im schulischen Bereich liegt nur im üben von diversen Schriftarten, die “feine” Tortenkunst und diversen Konditoreierzeugnissen. Auch hier gab es schon im Mittelalter diesen Berufszweig der meistens jedoch unter dem Namen “Zuckerbäcker” zu finden war. Konditoren produzieren nicht nur sehr schmackhafte Konditoreierzeugnisse sondern sie sorgen auch dafür das hier das Auge mitisst.

Eine Konditorei oder Konfiserie (auch Confiserie oder Pâtisserie genannt) ist ein Handwerksbetrieb, der Fein- oder Süßgebäck herstellt und meist auch im angeschlossenen Laden verkauft. Der zugehörige Beruf heißt Zuckerbäcker bzw. Konditor. Viele Konditoreien sind auch mit einem Café kombiniert. Die Produkte einer Konditorei werden vom Feinbäcker in der Backstube hergestellt. Wichtige Erzeugnisse einer Konditorei sind Torten, Kuchen, Pralinés, Petit Fours, Speiseeis und Pâtisserie. Der Baumkuchen gilt traditionell als Symbol des Konditorenbundes. Konditoreiwaren gelten bis heute oftmals als Luxusprodukte. Entwickelt hat sich der Beruf des Konditors aus dem des Bäckers. Nachdem die Bäcker im Spätmittelalter (15. Jahrhundert) die Kunst des Brotbackens beherrschten, verfeinerten einige von ihnen die Teige mit Honig, Trockenfrüchten und Gewürzen. Diese Spezialisten nannten sich Lebküchler, Lebküchner oder Lebzelter. 1643 gründeten sie im Nürnberger Raum eine Lebkuchenzunft.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Konditorei#Handwerk_des_Konditors

Zuckerarbeiten & Schokolade
Zuckerarbeiten & Schokolade

Der Konditor/die Konditorin stellt Feinbackwaren her, wie Kuchen, Torten, Pralinen, Konfekt und verschiedene Zuckererzeugnisse. Im Unterschied zum Bäcker beschäftigen sich Konditoren in erster Linie mit süßen Backwaren. Dazu zählen auch die diversen Zuckerarbeiten oder das herstellen von Krokanterzeugnissen wie z.B. Pralinenschachteln aus Krokant oder Zucker. Als Konditor/in gibt es des Weiteren einige gute Kurse im Bereich Tortenkunst, Pralinen oder Zuckerarbeiten.

Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in Konditoreien, Cafés, Bäckereien mit Feinbacksortiment, sowie in Restaurants und Hotelküchen. Handwerkliche Geschicklichkeit, ein sehr gutes Geruchs- und Geschmacksempfinden und ein Gespür für Ästhetik zeichnen einen Konditor aus und ermöglichen ihm das Kreieren und Verzieren der feinen Süßbackwaren, die oft nach individuellen Kundenwünschen, wie z.B. Hochzeiten oder andere Festlichkeiten, in sorgfältiger Handarbeit gefertigt werden.

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