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Superfoods – Was genau ist das?

Superfoods
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Superfoods – Was genau ist das?

Der Begriff Superfoods taucht neuerdings immer und fast überall auf. Auch Backwaren werden damit beworben Superfoods zu enthalten. Aber was genau sind Superfoods und was soll das ganze bringen? Wichtig ist am Anfang zu sagen das der Begriff “Superfoods” keine wissenschaftliche Definition sondern ein reiner Marketing-Begriff ist. Der Begriff “Superfoods” soll dem Endverbraucher deklarieren das es sich hierbei um besonders hochwertige Nahrungsmittel handelt.

Chiasamen
Chiasamen

Welche Produkte sind “Superfoods”?

Als „Superfoods“ werden Nahrungsmittel bezeichnet, die über eine hohe Konzentration an Nährstoffen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Pflanzenstoffe, Antioxidantien) verfügen und damit einen besonders positiven Effekt auf das Immunsystem, das Allgemeinbefinden und eine hohe Heilwirkung haben sollen. Da diese aber in unserer Gegend nicht alle natürlich vorkommen ist es möglich das diese Nahrungsmitteln Allergien hervorrufen! Hier mal eine kleine Aufstellung der Nahrungsmittel:

  • Kakao
  • Honig
  • Aloe Vera
  • Hanfsamen
  • Chiasamen
  • Kokosnussprodukte
  • Weizengras
  • Goji Beere
  • Acai Beere
  • Noni Beere
  • Kurkuma
  • Heidelbeere
  • Zimt
  • diese Liste wird immer wieder aktualisiert!

Ein Auszug aus Wikipedia zu diesem Thema

Lebensmittel mit angeblich besonderem gesundheitlichen Nutzen

Der Heidelbeere werden die Eigenschaften eines Superfood zugeschrieben. Dies lässt sich zum einen darauf zurückführen, dass Heidelbeeren reich an Anthocyanen sind. Diese sollen das Wachstum krebsartiger Zellen im Dickdarm verlangsamen und diese sogar abtöten können. Des Weiteren enthalten Heidelbeeren weitere Antioxidantien, die in Tierversuchen dem altersbedingten Gedächtnisschwund vorbeugen und ihn zum Teil umkehren konnten.

Die Açai-Beere wird ebenfalls oft als Superfood bezeichnet. Das Fruchtfleisch des Obstes enthält antioxidativ wirksame Substanzen. Allerdings ist ein Nachweis dadurch hervorgerufenen gesundheitlichen Nutzens beim Menschen noch nicht erbracht worden.

Kakao soll durch einen hohen Flavonoidgehalt dazu beitragen können, den Blutdruck zu senken und dadurch das Risiko von Herzerkrankungen zu reduzieren. Allerdings werden die Mengen, die einen signifikanten Effekt mit sich bringen könnten, beim regelmäßigen Konsum von Kakao, etwa in Form von Schokolade, kaum erreicht. Gleichzeitig würde bei entsprechendem Konsum nicht nur die Aufnahme der Flavonoide gesteigert, sondern auch die anderer Nährstoffe, bezüglich derer zum Teil empfohlen wird, weniger zu sich zu nehmen.

Dem Gemeinen Bocksdorn wird nachgesagt, sehr nährstoffreich zu sein. Die auch Goji-Beeren genannten Früchte liefern Vitamine und Mineralstoffe, wie anderes Obst auch. Laut Werbung sollen sie durch die große Menge von enthaltenen Antioxidantien vor freien Radikalen schützen. Sie werden als „natürliche Anti-Aging-Quelle“ vermarktet. Die Goji-Beere sei „gesund, aber sie habe normalem Obst und Gemüse nichts voraus“, fasst der Ernährungswissenschaftler Emilio Martínez de Victoria von der Universität Granada zusammen.

Chiasamen aus Mexiko werden immer wieder mit verschiedenen Gesundheitsversprechen beworben. Sie sind zwar eine gute Quelle für mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Proteine; ihr Nährstoffgehalt und ihre Wirkung auf die Verdauung sind allerdings vergleichbar mit den in Europa heimischen Leinsamen.

Die Yacon, die auch Inkawurzel genannt wird, hat Wurzelknollen mit dem unverdaulichen Kohlenhydrat Inulin; dies trägt zur gezielten Förderung erwünschter Darmbakterien bei, die den Stoffwechsel anregen. Die Stängel werden als Gemüse gegessen. Die Knollen werden als diätetisches, energiearmes Lebensmittel besonders in Japan stärker gefördert.

Moringa-Pulver wird unter anderem auch als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben. Der wissenschaftliche Kenntnisstand deutet nicht auf einen besonderen ernährungsphysiologischer Nutzen hin. Stattdessen beanstandet die behördliche Lebensmittelüberwachung verstärkt unlautere Werbung in dem Segment. Die Produkte weisen häufig Pestizidrückstände auf oder sind mikrobiologisch kontaminiert.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Superfood

Fazit – Superfoods nutzen oder eher nicht?

Also ich denke das es auch viele gute und heimische Pflanzen gibt und man nicht unbedingt auf alles aufspringen muss was die Werbung uns erzählt. Sicherlich tragen manche dieser “Superfoods” zum Wohlbefinden bei, aber wissenschaftlich bewiesen ist es noch lange nicht. Grundsätzlich kann man aber sagen das es nicht schädlich ist sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und seinen Ernährungsplan zu überdenken. Einige diese Produkte hat jeder schon zu Hause und nutzt diese mal mehr mal weniger. Auch finden wir Superfoods wie Kakao, Zimt, Chiasamen und Honig in vielen Backwaren und Brotsorten. Also ausprobieren schadet ja nicht.

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