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Wildbakers die Rock ’n’ Roller der Bäcker

Wildbakers
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Wildbakers die Rock ’n’ Roller des Bäckerhandwerks

[Werbung unbeauftragt / Link] Jörg Schmid und Johannes Hirth sind die Wildbakers. Mit handwerklichem Können, originellen Ideen und viel Unterhaltungswert revolutionieren sie ein traditionelles Handwerk und sind zu den Gesichtern der Branche geworden. Um ihrer Leidenschaft nachzugehen, ist ihnen kein Ort zu extrem: Die Wildbakers haben schon Flammkuchen auf einem PickUp bei 100 km/h gebacken, sie haben auf einer Motoryacht, die mit Vollspeed über den Bodensee rast, eine Pizza gezaubert, auf dem Kopf stehend einen Hefezopf kreiert. Wo ein Teig ist, da ist auch ein Weg – das ist die Devise von Jörg Schmid, Jahrgang 1984, und Johannes Hirth, Jahrgang 1985.

Wildbakers
Wildbakers

Als Wildbakers wollen die beiden Freunde das traditionelle Bäckerhandwerk revolutionieren. Dass dabei ein paar Teigfetzen oder Mehl durch die Luft fliegen, versteht sich von selbst: „Das muss sein – sonst wären wir ja nicht die Wildbakers“, lacht Johannes Hirth.Auch die Kreationen, die dabei herauskommen, sind alles andere als gewöhnlich. Zum Beispiel ein 28 Quadratmeter großer Riesenschokokeks, eine sechs Meter hohe Torte, eine Nachbildung des Eiffelturms, für die sie sage und schreibe 150 Kilogramm Mehl verarbeitet haben, oder ein Surfbread, das nicht nur schmeckt, sondern auf dem man auch wirklich surfen kann.

Ihr Bakertainment kommt an bei den Zuschauern

Kennengelernt haben sich die beiden Schwaben – Jörg kommt aus Gomaringen, Johannes aus Bad Friedrichshall –2008 in der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim, wo sie auf der Meisterschule waren. „Es gab ungefähr 1000 freie Plätze – und er kommt an und setzt sich genau neben mich. Seitdem bin ich ihn nicht mehr losgeworden“, erinnert sich Jörg lachend an die erste Begegnung mit Johannes. Es hat von Anfang an gepasst zwischen den Banknachbarn. Denn neben einem gesunden Sinn für Humor verbindet die beiden vor allem die Leidenschaft für das Bäckerhandwerk. „Bäcker ist ein unglaublich kreativer Beruf, man kann aus ein paar Zutaten die tollsten Kreationen zaubern“, beschreibt Johannes die Faszination. Und Jörg fügt schmunzelnd hinzu: „In einem Land wie Deutschland, in dem das Brot genauso wie das Bier zum Kulturgut gehört, ist man als Bäcker ja irgendwie auch Kulturschaffender.“Aus der Leidenschaft fürs Backen heraus, entwickelten Jörg und Johannes ihre Mission: Sie wollen das in den Augen der Gesellschaft angestaubte Bäckerhandwerk wieder zu dem zu machen, was es ist – ein vielfältiges, innovatives und modernes Handwerk, zu dem einiges an Können und Fachwissen gehört. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Wildbakers ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Rezept: Sie mischen traditionelles Know-How mit originellen Ideen und verfeinern das Ganze mit einer pfiffigen Öffentlichkeitsarbeit. Heraus kommt das, was die Wildbakers Bakertainment nennen: ein spannender Mix aus Unterhaltung und Backen. Das kommt bei den Zuschauern super an – egal, ob sie die Auftritte der Wildbakers im Fernsehen oder in ihrem YouTube-Kanal verfolgen, live beim Showbacken dabei sind oder bei einem Erlebnisbackkurs selber mitmachen.

Die Meisterschaft als Startschuss

Begonnen hat das kreative Duo im Jahre 2008 mit der Teilnahme an diversen kleineren Backwettbewerben. Damals schon wollten sie anders sein und trugen Piratentuch statt Backschürze. 2009 nahmen Jörg und Johannes zum ersten Mal bei der Nationalen Meisterschaft der Bäcker teil –damals noch unter dem Namen „Devil’s Bakers“– und belegten den vierten Platz in der Endrunde. 2012 traten sie dann unter dem Namen Wildbakers erneut bei der Deutschen Meisterschaft an, und holten sich den Titel des Deutschen Bäckermeisters. Das war der Startschuss für eine große

Erfolgsgeschichte, die die beiden sympathischen Jungs zu den Gesichtern des deutschen Bäckerhandwerks und zu Mitgliedern der Deutschen Bäckernationalmannschaft gemacht hat. Das Bäckerhandwerk hat in ihren Familien eine lange Tradition. Beide arbeiten in den elterlichen Backstuben, haben das Handwerk von der Pike auf gelernt und in zahlreichen Betrieben Erfahrungen gesammelt. Bei allem Gespür für neue Ideen legen die Wildbakers größten Wert auf die altbewährten Grundlagen der Backkunst – Fertigmischungen kommen ihnen nicht in den Ofen. Dem industriell gefertigten Brot haben sie denn auch den Kampf angesagt. In YouTube-Clips haben sie das Thema schon vielfach und auf sehr lustige Art in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. „Wir wollen aufklären und den Menschen zeigen, dass Backen Handwerk ist und dass ein Brot vom Bäcker sein Geld wert ist“, sagt Johannes. Auf Qualität achten sie auch bei ihrer Berufsbekleidung. Die beiden schwören auf Kleidung des Kölner Herstellers BP. Warum? „Weil die Kleidung von BP bequem und luftig ist, man sich darin wohl fühlt und sie auch nach langer Zeit noch super aussieht“, sagt Jörg Schmid.

Staatlich geprüfter Brot-Sommelier

Neben ihrem Engagement für ihr Handwerk, der Arbeit in den heimischen Bäckereien und den vielen öffentlichen Auftritten haben die Wild Bakers jüngst auch noch Zeit gefunden ein Buch zu schreiben. Es heißt „Wildbakers. Von zweien, die auszogen, das perfekte Brot zu backen“ und verkauft sich wie warme Semmeln. Jörg hat darüber hinaus nebenher noch eine Ausbildung zum Brot-Sommelier gemacht und ist seit November 2015 staatlich geprüfter Brot-Sommelier. Wegen der schwierigen Ausbildung gilt der Titel als „Adelstitel“ in der Branche. Zukunftspläne haben die beiden noch eine ganze Menge. Wie lange sie noch in der Öffentlichkeit backen? „Backen ist Rock’n’Roll“, sagt Jörg. Und die Rolling Stones stehen ja auch mit über 70 Jahren noch auf der Bühne.
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Und jetzt soll noch jemand sagen das Bäckerhandwerk sei eingestaubt und langweilig! Wir brauchen gute Bäcker und ich freue mich das die Wildbakers einen großen Teil dazu beitragen dieses schöne Handwerk zu unterstützen. Vielen Dank an Jörg Schmid und Johannes Hirth für die Kooperation und das ich hier auf dem Blog über Euch berichten darf. Weitere Beiträge folgen in kürze. Die Bilder sind von Daniel Schneider!

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